Geburtstags-Schmaus

Der Freund hat am Wochenende Geburtstags gefeiert und hat komplett die Regie über den Speiseplan übernommen. Sonst wälze ICH immer Kochbücher und mache laaange Einkaufslisten (am Computer, schön sortiert nach Abteilungen vom Supermarkt, naja, so ungefähr) und dieses Mal hat ER alles ausgesucht. Mit der Kuchenauswahl war ich ja erst nicht sooo glücklich. Der Rübli-Kuchen war mir zu simpel. Ein Rührkuchen eben. Na toll! Und der Apfel-Kuchen, na, ich steh eben nicht so auf Apfel... Nur der Schoko-Käse-Kuchen hat mich angemacht. Schließlich hab ich nicht oft Gelegenheit zu backen, und da sollte es auch ordentlich was hermachen. Aber, ich muss sagen, ich fands total toll und die Gäste haben sich auch gefreut. Wer weiß, drei dicke Sahnetorten hätten ihnen wohl dann auch schwer im Magen gelegen. Also, hier meine Werke...

Dieses "Schwarze Loch" hab ich aus dem Back-Buch meiner Lieblings-Autorin Marian Keyes (nein, ich habe keine Backlieblingsautorin, die Dame schreibt normalerweise richtige Bücher). Und das war nicht nur ein schnödes Rezept, sie hat das auch ganz putzig beschrieben. Und den Kuchen mach ich auf jeden Fall nochmal, z.B. wenn ich dann Geburtstags habe und bei den Kollegen Eindruck schinden will :-)

Hier das Rezept:

 "Schwarzes Loch" - Chocolate Cheesecake


Für den Boden:
100 g dunkle Schokolade (Kakaoanteil 70%)
50g Butter
200 g Butterkekse
Schokolade schmelzen. Kekse zerkleinern. Butter schmelzen. Alles verrühren und in den Boden und an den Rand einer Springform drücken. Eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Für die Masse:
200 g dunkle Schokolade (70% Kakaoanteil)
200 g  Mascarpone
200 g Frischkäse, Doppelrahmstufe ("Denk dran, du ruinierst dir sonst den Kuchen") 
50 g Puderzucker
2 Eier
1 Teelöffel Vanilleextrakt
1/4 Teelöffel schwarzer Pfeffer ("ich weiß, das klingt komisch, aber vertrau mir")
150 g Créme Double

Schoki schmelzen, abkühlen lassen. Ofen auf 170 °C vorheizen.
Mascarpone, Fischkäse, Zucker, Vanille und schwarzen Pfeffer kräftig verquirlen. Créme Double dazugeben, weiterrühren. Dann die abgekühlte Schokolade hinzugeben, rühren und auf den Keksboden füllen. 40 Minuten backen, danach ausschalten, aber den Kuchen noch im Ofen lassen,
mindestens 2 Stunden, ab besten über Nacht. 
Vor dem Verzehr mindestens 6 Stunden lang in den Kühlschrank.  

Der Apple-Pie. Sah mir die ganze Zeit voll trocken aus (hab auch erst am Kaffee-Tisch gelesen, dass ich da noch hätte Milch draufstreichen sollen....) aber der war innen totaaal saftig und lecker!

Und der Rübli-Kuchen mit seinen kleinen Freunden... naja, war halt n Rüpli-Kuchen
(mit P oder B?? ich kann mich nicht entscheiden...)

Und dann das Abend-Essen. Hätten wir nicht allen Gästen noch die Reste aufgezwungen, würden wir in 
5 Tagen nicht mal mehr durch die Tür passen. Also, es war sehr reichlich. Oder, hmm, ich könnte auch behaupten es waren 30 Leute da....
Aber lecker wars!





Test

Ich muss mal was versuchen....

Nachtrag

Ein kleiner Nachtrag zu meinem letzten Post. Da habe ich doch von der "alles-aufheben"-Krankheit meiner Familie gesprochen und auch das gute, ostige Velour-Papier erwähnt. Und just zwei Tage später kommt die Mutti zum Geburtstag (dazu im nächsten Post mehr) und hat damit was gebastelt. Es gab passend für unsere USA-Reise die bald ansteht, einen Reisekoffer für den Freund, den die Mutti stilecht mit USA-Flagge versehen hat. Und zwar mit VELOURPAPIER! Also, aufheben lohnt sich :-)

Und? kennt das noch jemand? :-)

Und dann möchte ich noch erwähnen, dass die Mutti, nicht wissend, dass ich ihr da hätte passende Stanzer ausleihen könnte, alle Sterne (ALLE) per Hand ausgeschniten hat. Verrückt! "Na die mussten ja 5 Zacken haben und proportional die richtige Größe..." ja ja... das ist echte Schwiegermutti-Liebe!

Ausgemüllt

Ich habe eine ganz schlimme Erbkrankheit, die meine Mutti und meine Omili auch haben, und die alle Schränke verstopft: Es wird nix weggeschmissen, was man noch gebrauchen könnte. So hat meine Omili noch jede Menge Schreibhefte aus DDR-Bestand und die Mutti alte Kerzen, superalte Farben und Velourpapier (das hab ich im Westen auch noch nie gesehen). So, meine Schränke sind vielleicht jünger, aber nicht wirklich leerer. Und so habe ich jetzt wenigstens mit einer Sache mal aufgehört: Diese Rotzboxen sammeln.
Ich dachte immer, vielleicht kann man darin mal ein Geschenk verpacken oder das Papier verwenden. EINE habe ich mir immerhin mal als Stimmzettel-Box für meine Grand-Prix-Party umgebaut. Aber jetzt dachte ich: Weg damit. Und so versuche ich jetzt nach und nach, diese Boxen zu verbasteln. Zwei habe ich schon geschafft, und das will ich heute zeigen :-)


Und ich bin total begeistert! Erstmal ist es ergiebig, so hat man für einen Geburtstag gleich ein
Set von Karte & Schachtel, und es sieht auch voll toll aus wie ich finde.
Das Schwierige ist nur, dass das Papier sehr dick ist und gebogen, das klebt sich dann nich soo easy auf. Aber das hab ich auch hinbekommen.

Ich werde euch dann demnächst zeigen, was aus den anderen Boxen geworden ist. Bin selbst gespannt. 
Und was ich jetzt mit dem freien Fach im Schrank mache weiß ich auch noch nicht. Aber ich muss sicher nur eine Sekunde nicht aufpassen, dann ist es wieder voll... :-)




Party-Hopping

Ach, da fühlt man sich fast wieder jung. Nicht, dass ich mit meinen 31 Jahren so alt wäre...
Am Wochenende waren wir zu zwei Geburtstagen eingeladen. Beide in Berlin, der eine sogar in meinem alten Haus. Und ja, Potsdam ist auch schön, aber ein bissl wurde ich doch wehmütig. Warschauer Straße aussteigen und da die Massen an Leute sehen die in die Bergmannstraße strömen, ach, mein geliebter Kiez! Sowas sieht man in Babelsberg nicht. Da wimmelts dann eher morgens von Kinderwagen.... Nun gut, ich wollte auch nicht mit leeren Händen kommen. Die eine Freundin wünschte sich Taschengeld für ihre Reise, also musste eine Karte her (dazu gabs natürlich auch noch Blümchen...) und die andere Freundin beschenkte ich auch, und für das Tuch wollte ich dann mal wieder eine Pillow-Box basteln.
Und als das fertig war konnten wir los-hoppen, Party-hoppen... und frierend und müde waren wir dann um 3 wieder im beschaulichen Babelsberg...



Ein Steeeern... und noch einer, und noch einer....

Und diese Stanzen sind auch neu! Und kamen genau richtig. Ich wollte nämlich für die Mädels von "Schwestern im Geiste" zu ihrem Blog-Geburtstag (Glückwunsch nochmal...) je eine Karte machen. Und da sie in ihrem Logo Sternchen haben, war ich heilfroh, dass die Stern-Stanzis rechtzeitig da waren.. und dann entstand noch eine andere Stern-Karte und, naja, Schmetterlinge gehen ja immer.. nur hab ich mir das mit den neuen Schmetti-Stempeln irgendwie netter vorgestellt... naja, beim nächsten Mal :-)






Mauz Mauz

Da habe ich doch letztens tatsächlich einen Frustkauf getätigt... ich war bei Ebay Höchstbietende auf eine Milchkarton-Stanze und dann wurde es spannend.. noch 2 Minuten.. und die Zeit lief ab.. und dann... 5...4...3... ÜBERBOTEN! Aaargh! So schnell kann man gar nicht reagieren. Und nu? Ok, 35 Euro gespart, könnte man meinen. Könnte man... leider bin ich danach noch woanders einkaufen gewesen.. am Ende des Abends war ich bei zwei Bestellungen á 40 Euro... uiui... und dabei will/soll ich doch auf unseren New-York-Urlaub sparen.... naja, aber trotzdem konnte ich mich an meinen Einkäufen erfreuen und habe gleich losgelegt...

Neue Katze...
Die Karten (oben und unten die obere) habe ich gleich für die Mutti zum Geburtstag gemacht..
Und neue Wolken....

Ostern wirds Pink!

Hier jetzt erstmal die letzten Osterkarten.. wie ich hoffe... was mach ich dann nur bis Weihnachten??
Na jedenfalls hab ich mich bei dieser kleinen Serie an rosa Papier rangemacht, hoffe das gefällt Euch und dem Osterhasen :-)









Und falls ihr auch diese Ostergrüße verwenden möchtet, könnt Ihr Euch die HIER gerne runterladen :-)




Zicke-Zacke Osterhase

So, ich habe, wie man dann wohl sieht, echt Freude an diesem Zacken-Muster :-)
Und mit dem neuen Washi-Tape (von Netto....) habe ich dann gleich mal was Österliches versucht. Und was soll ich sagen: Dieses Mal ist mir das Verkleben der einzelnen Streifen viel besser gelungen und so konnte ich statt 3 sogar 6 Karten draus machen! Wenn das nicht effektiv ist :-)






Nur habe ich wohl beim Fotografieren einen kleinen Sehfehler... das liegt sicher an der Brille: Da sagte der Optiker, mit den neuen Gläsern werde ich an den Seiten immer eine Krümmung wahrnehmen, das sei normal. Naja, man sieht ja was bei rauskommt....Das nennt man dann wohl "Knick in der Optik"...

Die Anleitungen zu dem Zacken-Muster findet ihr in meinem Post HIER und die Oster-Sprüche zum runterladen wenn ihr mögt HIER

Auf Zack!

Ich habe dann wieder mal was Neues probiert. Ich hatte das schon vor einer Weile mal entdeckt, fand das aber zu umständlich, NUR um Zackenpapier herzustellen. Als es mir nun wieder begegnete (Hier) hab ich plötzlich doch Lust drauf gehabt und DAS Video war meine Vorlage... aber wenn ihr das nachmachen wollt, habe ich auch eine kleine Foto-Anleitung für euch. Los gehts:

Das sind die Karten:




Hier meine Anleitung für Euch. Viel Spaß beim Nachmachen...

Ihr benötigt 2 quadratische Papiere. Dann könnt ihr euch Designpapiere eurer Wahl in Streifen schneiden. ICH habe dazu Washi-Tape genommen, weil ich mich kenne, und die Streifen niemals alle gleich groß geschweige denn gerade geworden wären. Und Washi geht schneller.
Also, diagonal aufkleben und immer im gleichen Muster-Wechsel. Ich empfehle, nicht mehr als 3 oder 4 Muster/Farben zu nehmen. 

Das zweite Blatt dann mit dem gleichen Muster bekleben.

Dann alles in z-B. 1cm-breite Streifen schneiden. Ich habe mir das vorgezeichnet,
weil mein Schneidemaschinchen nicht so geeignet ist wie das in dem Video.
Danach die Streifen wieder zurrecht puzzeln. Ich empfehle, sie gleich nach jedem Schnitt zurrecht zu legen :-)

Dann kommt das Schönste: Jeweils von links und rechts im Wechsel (na ihr seht dann schon wie's geht) einen Schreifen nehmen und ein Zick-Zack-Muster puzzeln. Achtet drauf, dass ihr Euch nicht nur an EINEM Streifen orientiert wir mir das passiert ist (oben), sondern an mehreren, dann müsst ich nicht nach der Hälfte neu anfangen :-)


So sieht dann das fertige Muster aus. Und rechts oben seht ihr, was auch passieren kann. Deswegen empfehle ich, es nicht sofort aufzukleben, sondern wirklich vorher zurrecht zu legen.
Und wie ihr seht gibts da gewaltige Höhenunterschiede und dadurch ordentlich Ausschuss. Bei meinem ersten Versuch hab ichs n bissl besser hinbekommen. Aber wer mehr Muße hat da rumzuprobieren oder besser ist im logischen Denken kann es sicher (wie ich vermute...) gleichmäßiger hinkriegen.

Dann alles aufkleben


 Ausschneiden und dann kanns schon losgegen. Nach einigem Knobeln, wie ich die Reihen nun zerschneide, hab ich sogar 3 Karten rausbekommen. Meine Streifen waren auch so dick, dass ich z.B. vier Streifen
auf einer Karte fast zu viel fand und auch mit einem Streifen (mehr war dann nicht zu retten) 
was tolles draus machen konnte. 

Die Ergebnisse sehr ihr ja oben.
Und hier noch meine 3 Karten aus dem ersten Versuch