Meine ganzen Bastel-Materialien

Guten Morgen, Ihr Lieben :-)

Heute gibt's mal keine Karten. Ich hoffe, ihr verzeiht. Denn ich werde zum Beispiel bei Instagram so oft gefragt, welches Papier ich für XXX benutze und welches Stempelkissen für YYY... und da dachte ich, bastel' ich euch mal einen RIESIGEN Blogpost mit all meinen Materialien und versuche ein wenig darüber zu erzählen, vielleicht mit ein paar Links – ich hoffe, das hilft. Ältere Hasen haben sicher schon selbst ihre besten Materialien gefunden, aber auch in dem Fall ist man vielleicht neugierig, was andere so benutzen. Und für Anfänger oder jemanden, der zum Beispiel nur neu mit Buntstiften oder so ist, wer weiß, vielleicht hilft euch das ja :-)

So, ein paar Infos vorab:

- Ich verlinke zwar Shops, aber ich habe alles, was ihr hier seht, selbst gekauft (Es sei denn, ich erwähne was anderes) und es soll nur ein Service für euch sein.
-Es heißt auch nicht, dass DAS dann der günstigste Anbieter ist.
-Es kann auch sein, dass die Links hier mit der Zeit veralten, also bitte nicht böse sein oder Bescheid sagen.

Und natürlich sind das alles nur MEINE Lieblingsdinger.

So, nicht lang schnacken... ich leg' dann mal los...


Stempeln & Colorieren

Buntstifte

Fangen wir mit Buntstiften an. Da hatte ich ja, als ich vor Jahren meinen ersten Versuch gestartet habe, null auf das Papier geachtet und war dann dementsprechend enttäuscht, dass es wirklich so gar nicht lief!

Dann hab ich die liebe Anni nochmal ausgequetscht, und nun benutze ich dieses Bristol Papier. Soweit ich weiß, gibt es diverse Bristols, und vielleicht finde ich noch mal ein weißeres Papier, dieses hier ist leeeeeicht gilb. Was aber ok ist, weil ich ja nur kleine Motive damit stempele und ausschneide und keine flächigen Hintergründe mache.

Das Papier habe ich einfach bei Amazon gekauft (HIER), und der Block kostet so 20 Euro, weswegen ich (was ich sonst eher nicht so mache) echt sparsam damit umgehe und auch kleine Schnipsel aufhebe ;-)

Zum Stempeln nehme ich dann Memento Tuxedo Black ink. Dafür gibts auch kleine Nachfüll-Fläschchen, und das Kissen gibt's glaub ich ich fast jedem Bastelhandel, zum Beispiel HIER.
Allerdings empfehle ich euch unbedingt nach dem Stempeln entweder länger zu warten oder zu föhnen, denn die Farbe verschmiert sonst, und das ist sehr ärgerlich. Und ich empfehle eine Stempel-Hilfe (zum Beispiel Misti Tool o.ä.) , damit die Abdrücke besser werden durch mehrmaliges Stempeln. (Dazu später noch mehr.)


So, kommen wir zu den Stiften.
Ich besitze die Polychromos von Faber-Castell und die Prismacolors.
(Das Meiste, das ich hier an Wissen weitergebe, habe ich übrigens von der lieben Anni gelernt... ;-) )

Aaaaaso, die Polys sind Öl-basierte Stifte, die Prismas Wachs-basiert. Damit konnte ich vorher nicht viel anfangen, und auch ein, zwei Probe-Striche mit Annis Stiften haben mir noch kein deutliches Gefühl dafür gegeben. Aber Anni schwört drauf, die Mischung aus beiden sei toll.
Nun habe ich also beide und bin immer noch am Rumprobieren. Meine Erkenntnisse bisher:

Man darf mit den Prismas (eigentlich mit beiden) nicht doll aufdrücken (auch wenn ich das sooo gern will!), weil sie durch das Wachsige die Oberfläche versiegeln. Und wenn man dann mit einem dunkleren Poly drüber gehen will, kratzt man eher die Wachsschicht ab, als dass man noch koloriert. Aber wenn man zum Beispiel seine Farbreihe so legt, dass als Letzter/Dunkelster ein Prisma ist, dann kann man wieder mit nem helleren Poly das irgendwie nett vermauscheln.
Wichtig sind zwei Dinge: Zeit und viele Schichten. Je mehr Zeit ihr euch nehmt und geduldiger seid, (weil Aufdrücken ist ja böse böse!), desto schöner das Ergebnis.
Ich verlinke euch mal das in meinen Augen tollste Video zu dem Thema. Die liebe Frollain Honig ist eine Meisterin der Buntstifte, und auch wenn ihre Geduld in dem Video die meine absolut übersteigt, finde ich es doch total hilfreich... HIER gibt's das Video! (In dem Video macht sie no-line-coloring.. da ich das bisher erst ein Mal gemacht habe, hab ich auch keine mega Tipps, welche Stempelkissen da gut wären etc...)

Wahrscheinlich ist es schlau, ihr fangt mit einer Sorte an, mit nur wenigen Stiften und testet euch erstmal aus. So hab ich das ja auch gemacht. Wenn's bei euch läuft und ihr Blut leckt, dann könnt ihr ja nach und nach aufstocken ;-)

Soo, und wie bewahre ich die auf? In diesen wunderschönen Mäppchen. Die Lösung ist für mich echt perfekt, und nicht nur, weil es pink ist (Die gibt's übrigens auch in anderen Farben!)
Funktioniert wie früher unsere Schul-Federtaschen, nur größer. Hat auch den Vorteil, dass es nicht mehrmals in eine Richtung aufklappt und so den ganzen Basteltisch blockiert, sondern eher einfach zu blättern ist. Die Reißverschlüsse sind bei mir auch immer offen, aus Faulheitsgründen ;-)

Gekauft bei Amazon, für ca. 20 Euro, in Pink, Türkis und Schwarz, für 120 Stifte
HIER



Sooo, und dann habe ich mir ein meeega Chart gebastelt. Inspiriert von Anni, die ihres auch gemischt hat, dachte ich, ich bin aber ’n Tick schlauer. Denn sie hat quasi alles Farben auf ein Blatt geschrieben und dann jeweils dazu gemalt. Wenn sie dann aber Stifte nachgekauft hat, musste sie diese notbehelfsmäßig zwischenkleben.

Jetzt dachte ich, ich kauf einfach ALLE Prismas, dann passiert mir das nicht. UND ich habe Folgendes gemacht:

Ich habe mir in einem Grafik-Programm ein Chart gebastelt, mit vielen Kästchen, in denen jeweils die Stiftnummer/Name drinstehen. Ausgedruckt gleich auf Bristol-Papier (Der Drucker war störrisch, aber nach zwei, drei Mal neu einlegen des Papiers hat er es angenommen). Dann alle Kästen ausgemalt, ausgeschnitten und auf dem Wohnzimmertisch gepuzzelt. Dann auf A4-Blätter geklebt. Theoretisch sind die einzelnen Farbfelder nun wieder abnehmbar, und ich könnte neu puzzeln, das lohnt sich aber sicher erst nach mehreren neuen Stiften. Also entweder nix kaufen oder viel kaufen ;-)

Aber ich finde das Chart total hilfreich. Wie immer sehen Stifte von außen ja anders aus als sie in echt malen, und man hat wirklich ne schöne Übersicht.

HIER könnt ihr meine Charts (Polychromos und Prismacolor) herunterladen.






Aber ich kann auch (wie weiter unten bei den Copics erwähnt) dieses Hex-Chart von Sandy Allnock empfehlen. Das gibts HIER für 6 Dollar.




So, und zu guter Letzt hat mir Anni noch diesen Anspitzer empfohlen, gekauft beim Zeichencenter Ebeling, für glaub ich unter 10 Euro... ich hab ihn HIER bei Amazon gefunden.



Aquarell

So, da muss ich auch wieder vorab was erzählen.

Angefangen habe ich mit dem Aquarell-Papier, was es in netten A5-Blöcken bei Rossmann gab/gibt. Einfach weil ich es schön preiswert fand. Aber mit der Zeit fand ich es zu dünn und zu gilb.
Aber es funktionierte super mit den Zig-Markern. Mir haben in der Zeit viele geschrieben, dass sie totale Probleme mit den Zigs haben. Was ich kaum nachvollziehen konnte – bis mir jetzt tatsächlich mittlerweile drei Papiersorten begegneten, die wirklich gar nicht funktionieren zum Kolorieren mit Zigs. Also, mein Rat: Wenn ihr Probleme habt, probiert wirklich anderes Papier!!!

Jetzt habe ich neue Lieblinge.

Zum einen das Canson. Das hab ich auch beim Zeichencenter Ebeling entdeckt, auch in A5 (A4 gibt's aber auch) und fand das super. Es ist nicht so teuer (Ich hab aber den Preis nicht im Kopf), ich mag die Größe und Dicke, und es geht super zum Kolorieren. Allerdings ist auch das leider nicht reinweiß.
Gibt's auch bei Amazon:
A5: HIER 7,50 Euro
A4: HIER 8 Euro

Neu dazugekommen ist das Aquarell-Papier von Crafters Companion (Eine Empfehlung der lieben Kerstin, HIER ist ihr Blog, wenn ihr mal gucken mögt). Das hat eine schöne Struktur (Darauf steh ich ja total) und ist ein biiissl weißer. Aber immer noch nicht reinweiß (Mein Kartenrohling-Papier ist halt leider sehr weiß...)

Gekauft habe ich das bei Amazon, HIER 15 Euro.


Dazu braucht ihr ein wasserfestes Stempelkissen, da nehme ich immer dieses hier:

Versafine Onyx Black
Leider habe ich bisher noch nirgends einen Nachfüller dafür entdeckt (Wenn ihr da was wisst....)
Gibt's zum Beispiel HIER für 9 Euro.

Edit: Die liebe @creative.anna hat mir via Instagram den Tipp gegeben, dass es HIER Nachfüller dafür gibt (3,95 Euro). Juhuu!


Ja, und wie schon erwähnt nutze ich zum Kolorieren die Kuretake Zig Water Brushes. Bevor ich die hatte, hatte ich mit Aquarell echt nix am Hut. Das Schöne ist: Mit denen braucht man auch keinen Wasserbecher und so, also echt easy und schnell.

ABER als kleine Warnung: Meine Bastelmädels jammern in letzter Zeit immer öfter, dass sie nicht lichtecht seien und die Farbe relativ doll wieder verblasst, selbst wenn die Karten nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt sind. Aber mir ist das bisher nicht aufgefallen und auch niemand, der von mir eine Karte bekam, hat sich beschwert. Aber ich wollte es wenigstens erwähnt haben. Es gibt sicher andere Aquarell-Stifte, die haben dann alle unterschiedliche Spitzen, Farben etc. Da muss man sich dann durchtesten. Aber zum Beispiel ein kleines Set kaufen, um sich einzugrooven, schadet sicher nicht. Gibt's als unterschiedlich große Sets auch bei Amazon.

HIER habe ich mal ein sehr langes Video gemacht, in dem ich viel zu den Zigs erzähle und zeige (Oh Jott, als ich grad den Link für euch holte, sah ich meine Fingernägel... ohjeee....)

Und ich hab mir auch mal selbst ein Chart für die Zigs gemacht. Wenn ihr wollt, könnt ihr das auch gratis HIER herunterladen.






Dazu benutze ich Wassertank-Pinsel, auch ganz schnöde einfache von Amazon.


Hier sieht man sehr schön, wie die mit nicht so pfleglicher Behandlung nach einer Weile aussehen können. ABER ich muss sagen, der rechte sieht zwar schlimm aus, aber den habe ich geliebt. Leider ist der jetzt kaputt, da läuft kein Wasser mehr durch, und ich bin deswegen toooodtraurig, weil ich den borschtigen so gern für Hintergründe genommen habe. Ich hab ihn auch noch nicht weggeworfen, weil immer noch vorhabe, den irgendwie zu entkalken...


Und wo wir schon bei Hintergründen sind. Dafür benutze ich diesen Kuretake-Aquarell-Kasten. Auch da gehen die Meinungen auseinander. Zum Beispiel für Emboss-Resist (weiß embossen und dann mit Aquarell drüber) könnten die Farben zu stark pigmentiert sein. Ich hab auch ein paar Schmincke-Farben.. aber da ich Aquarell grad selten benutze, bin ich da grad weniger hinterher. Vielleicht packt's mich demnächst mal wieder, und ich such intensiv nach der tollsten Lösung für Aquarell-Zeug.
WAS aber gut an dem Kasten ist und ich wirklich viel benutze: Gold, Silber, Bronze, Weiß :-) Einfach, um damit Spritzer zu machen.
Den Kasten gibt's auch bei Amazon, zum Beispiel HIER für 30 Euro. Gibt's auch als kleineren Kasten.




Alkohol-Marker

So, dann kommen wir zur dritten Colorier-Säule: die Alkohol-Marker.
Da gibt's ja unzählige Firmen, und irgendwie bin ich relativ schnell bei Copics gelandet. Das sind wohl die teuersten, aber sie sind auch einfach gut. Tolle Pinselspitze, tolle Farben, nachfüllbar.
Und ich kaufe sogar am liebsten die teureren Sketch-Marker, allein, weil da die Stift-Nummer auf dem Deckel steht. Andere kaufen die kleineren (billigeren) Ciaos und kleben dann die Namen auf die Deckel.... das mag ich leider gar nicht. Aber nur weil ich da 'n Nerd bin....

Was ich aber gut finde, ist zum Beispiel DIESES Starter-Set nur mit Grau-Tönen, die sind auch die "Ciaos", aber da braucht's keine Nummern, ich seh ja, welches Grau heller oder dunkler ist.

Und was ich euch, solltet ihr Copics haben oder damit beginnen wollen, empfehlen kann: Kauft euch dieses Hex-Chart von Sandy Allnock. HIER!
Das kostet zwar 6 Dollar, und sicher kann man auch das normale Copic-Chart von denen ausfüllen. ABER ähnlich wie ich meine Buntstift-Dinger da zu perfekten Farbkombis gepuzzelt habe, hat Sandy alle Copic-Farben wirklich so sortiert, wie sie perfekt zusammen passen. Da sieht man auch, dass ein Stift, der zur Grün-Linie gehört, zum Beispiel gut bei Braun reinpasst. Oder oder oder! Wirklich! Da vertraut mir!
Außerdem macht's Spaß, neue Stifte da gleich einzutragen, und man sieht prima, wenn du den einen hast, welcher noch gut dazu passen würde. Also, mit diesem Ding macht man nix falsch!

Die Copics gibts übrigens –  soweit ich weiß – am preiswertesten beim Zeichencenter Ebeling. Und wenn ihr mal in Berlin seid und dort im Laden kauft, bekommt ihr sogar Staffelpreise.



So, und welches Papier benutze ich?
Wie bereits erwähnt bin ich 'n Geiz-Kragen und nehme dieses hier. Einfach "dickeres Kopierpapier".
Nehmt auf keinen Fall mehr als diese 200g! Denn sonst sieht man beim Ausschneiden komische Knicke! Wirklich!
Aber es ist günstig, wenn ihr das nur zum Kolorieren nehmt, reicht das ewig. Und gibt's auch bei Amazon HIER für 14 Euro.


Dazu dann wie bei den Buntstiften das Memento-Stempelkissen.

Hier braucht ihr nicht zu föhnen, denn das saugt eher ein. Und die Copics verschmieren nicht, auch nicht ineinander.





So, das waren die drei verschiedenen Möglichkeiten, seine Sachen auszumalen. Wenn ihr wollt: Ich habe letztens auch ein Video gemacht, in dem ich EIN Motiv mit allen drei Medien coloriere. Vielleicht ist das eine nette Zusammenfassung für euch. Das Video gibt's HIER in Deutsch, und HIER in Englisch.

Embossen

Ja, kommen wir zum Embossen. Ihr wisst sicher alle, wie das geht??

Stempeln, Pulver drauf, mit Föhn schmelzen.
Soweit, so einfach.

Folgende Utensilien nehme ich dafür:

Versamark: Das ist das Stempelkissen. Quasi farblos und klebrig, damit das Pulver dort gut haften bleibt. Angefangen habe ich mit einem, ich sag mal, No-Name-Stempelkissen. Und war erstmal entmutigt, weil NIX klebte. Also auch hier wieder der Rat: nicht aufgeben, sondern die Komponenten durchtauschen ;-) Das Versamark ist tatsächlich auch eine AUSDRÜCKLICHE Empfehlung von mir ;-)
Gibt's zum Beispiel HIER für 9 Euro.

Embossing-Pulver: Obwohl ich tatsächlich ein ganzes Regal mit Pülverchen besitze, in allen möglichen tollen Farben und mit Glitzer etc., benutze ich zu 99,5 Prozent nur Weiß und durchsichtig (clear). Das Weiße ist – wenn ich mich recht erinnere – von WOW, und ich hab es in so einer echt großen Dose gekauft. Und das lohnt sich wirklich. Die Menge ist, wenn man es zum Beispiel in irgendeine (Tupper-)Dose umfüllt, praktischer in der Anwendung (Das lohnt sich mit dem Inhalt eines kleinen Döschens ja nicht), und Weiß benutze ich wirklich viel. Und trotzdem musste ich noch nicht nachkaufen. Klingt wie ein Oxymoron, oder? ;-)
Also, wichtig ist, dass ihr wirklich was kauft, wo im besten Fall "superfine" oder sowas drauf steht.
Sobald euer Pulver zu grobkörnig ist (Wie die ZING-Pulver in meinem Regal in der obersten Reihe. Mega Farben, olle grobe Körner), dann bekommt ihr kein ebenes Schrift-/Stempelbild.




Ach, und wichtiger Tipp: Bei der Firma WOW müsst ihr, glaube ich, drauf achten, dass "opaque" (Das ist dann deckend) draufsteht. Sonst ist es eher "durchsichtig mit Farbstich". Habe mal ein blaues gekauft und naja, für zum Beispiel Schrift auf schwarzem Papier ging das dann null. Kann aber für andere Zwecke wieder total nett sein.


Puder: Auch das war vielleicht einer meiner Fehler am Anfang. Was auch super wichtig ist: Dass man die Fläche, auf der man embossen will, vorher abpudert, damit das Pulver auch wirklich nur am Stempelabdruck haftet. Selbst mit Puder braucht man hin und wieder noch ein Pinselchen, um fehlerhaft klebenden Pulverkrümel wegzupinseln.
Ich habe bisher immer das EK Success Power Tool (ca. 6 Euro, zum Beispiel HIER) benutzt. Auch gerade frisch nachgekauft, aber scheinbar pudere ich zu aggressiv, denn irgendwie nutzt oben das Püschelchen total ab. Gefrustet davon habe ich mir jetzt das Puder einfach in ein kleines Döschen getan und pudere mit einem Pinsel mein Papier ein.
Es gibt aber noch was, was sich "Embossing-Buddy"(Das ist, glaube ich, ein Stampin-Up-Produkt, aber unter dem Stichwort findet ihr bei Google Videos, wie man sowas easy nachmachen kann....) oder so nennt, das ist ein Stoffsäckchen mit Puder drin... Egal wie, Hauptsache euer Papier wird gepudert. (Wie oft hab ich jetzt "Puder" gesagt?)




So, und dann gibts noch die Möglichkeit mit "durchsichtig" zu embossen. Das benutze ich meist bei Sentiments, dazu stempele ich wieder mit Versafine, weil das länger "feucht" bleibt, dann das durchsichtige Pulver drauf, föhnen, fertig. Das gibt einfach nochmal einen "extra interest" auf der Karte ;-)
Oder zum Beispiel wenn ihr farbigen Cardstock habt, könnt ihr ein flächiges Motiv auch mit Vermark stempeln und clear embossen, und das macht aus dem Farbton einfach eine dunklere Nuance. Das Gleiche geht auch auf Distress-Ink, dann die nicht-embossten Stellen nochmal mit einem feuchten Lappen bearbeiten oder mit einer andere Farbe einfärben, gibt auch tolle Effekte.

Da benutze ich Hero Arts Clear fine Embossing Powder. Hab aber jetzt, weil es langsam zu neige geht, auch das durchsichtig von WOW und probiere das demnächst mal.



Alcohol Inks

Technik: 
Ich dachte, als Einleitung fang ich mal mit einer kurzen Anleitung an. Das ganze Spiel funktioniert (wie ich finde am besten) so:
Papier nehmen, diese Verteil-Flüssigkeit großzügig drauf, dann die Alcohol Inks drauf, mit dem Heißluftföhn kann man das verteilen. Trocknet superschnell, aber vielleicht immer nur 'n bissl verteilen/föhnen und dann das Motiv noch variieren mit mehr Farbe. Oder mit dieser Flüssigkeit noch kleine Tropfen draufmachen, das gibt ein feineres Muster. Einfach rumprobieren ;-)

Papier:
Gerade das Papier ist eine schwierige Nummer. Ganz wenig Fotopapiere eignen sich (mehr oder weniger gut) dafür, manchmal zum Beispiel auch diese Papiere, die Firmen in ihre Stempelsets einlegen (Bei Create a smile funktioniert das), oder ich fand auch mal namenloses "Alkohol inks taugliches" Papier in der Stempelbar. Keine Ahnung, wo das herkam.

Aber eine sichere Bank ist dieses Yupo-Papier. Leider hat der Block, den ich habe, eine komische Größe, irgendwas zwischen A4 und A3, daher kann man nur mit Verschnitt Kartenaufleger draus schneiden. Aber wenn schmalere Stücke übrig bleiben, lassen die sich ja auch verbasteln. Also kein großes Drama.

Das Yupo-Papier hab ich in der Stempelbar für mehr als 30 Euro gekauft, glaube ich. Das ist natürlich teuer, aber sooo oft benutzt man das ja nicht, also verbraucht es sich auch nicht rasend schnell.

Ich hab's jetzt auch HIER bei Amazon gefunden für 27 Euro.

Da gab es auch andere Sorten. Da kenn' ich nur die Unterschiede nicht. Ich bin mit diesem sehr zufrieden, und bei den Preisen testet man vielleicht nicht unbedingt diverse Sorten durch ;-)

Ink:
Viele Anbieter verkaufen jetzt diese kleinen Fläschchen Alkohol Inks. Eine Instagrammerin brachte mich aber auf die Idee, dass ich auch meine Copic-Nachfüller benutzen könnte. Tja, die sind jetzt auch nicht billig, andererseits habe ich davon ja nun schon diverse Farben. Eh ich jetzt anfange von diesen Fläschchen eine nette Farbpalette zusammenzukaufen (Was ich natürlich doch ein bissl tat, aber dann wieder aufgehört habe), dachte ich, ich bleib bei den Nachfüllern. Auch hier, wie beim Yupo-Papier, denke ich, das benutz ich ja nicht täglich, sodass sich der Verbrauch in Grenzen hält. Und ein zusätzliches Plus ist, dass die Farben dann wiederum zu den Farben passen, mit denen ich dann mein kleines Motiv coloriere ;-) Wenn ich Copics nehme ;-)

Flüssigkeit zum Verteilen:
Da wusste ich jetzt nicht, wie ich das am besten nenne. Also, da gibt's sicher auch wieder diverse Varianten, ich glaaaube sogar Zeugs, was man in Apotheken kauft? Keine Ahnung. Ich benutze einfach wieder das, was ich eh schon da habe (und wo ein schlauer Mensch vor mir rausgefunden hat, dass das super funktioniert), und zwar den Copic-Cleaner (Reiniger). Damit kann man (Wie man auf den Copic-Fotos weiter oben sieht, tu ich das eher selten) seine Marker reinigen, und auch den 0-Copic auffüllen. UND eben seine Alkohol Inks nett auf dem Papier verteilen.

Sonst könnt ihr auch unter dem Stichwort "blending sollution" mal suchen.






Allgemeiner Cardstock & Papier

So, wie weiter oben schon angedeutet, bin ich ein kleiner Geizhals (bei manchen Dingen) und gleichzeitig ein Verschwender bei Material. Deswegen nehme ich auch wie für Copics als Card-Stock dieses Color-Copy Papier, nur aber in 300 Gramm. Wie erwähnt ist es sehr weiß, was mit Aquarell-Papier-Auflegern ein biiiiissl stört, aber da muss ich durch.

Gibt's bei Amazon HIER für 14 Euro.

Und dazu hab ich seit einer Weile auch hin und wieder Lust auf farbigen Cardstock oder benutze den für meine ganzen Schachteln. Da bestelle ich gern bei Faltkarten oder bei Kartino. Beide haben auch so tollen Struktur-Cardstock, den mag ich besonders gern.
Bei beiden kann man auch beim Bestellen diese Farbfächer für kleines Geld mit bestellen, was wirklich super hilfreich ist.






Und dann benutze ich noch zwei weitere Papiere, die ich euch gern zeigen möchte:

Exacompta:
Das benutze ich IMMER, wenn ich was mit DistressInks/Oxides machen will, weil im Vergleich zu meinem Colorcopy (wo nix läuft) geht es dafür hervorragend. Und auch Wassertropfen kann das Papier gut ab (was das Colorcopy auch NICHT kann).
Ich habe es bisher immer in A4 da gehabt, vor kurzem aber in Berlin bei Modulor auch A6-Päckchen entdeckt, die natürlich grandios sind, weil ich mir dann meine Kartenaufleger nicht mehr zuschneiden muss. ABER trotzdem will ich immer auch eine A4-Packung vorrätig haben, weil ich die eben für größere Projekte brauch, zum Beispiel, wenn ich Funktionskarten (Wiperkarten) oder Schachteln mit Distress Ink machen will.

Das kaufe ich auch bei Amazon, A4 HIER 12 Euro.
Das Kleine, naja, da gab's bei Amazon jetzt keine super Angebote auf den ersten Blick, daher gibt's da keinen Link von mir ;-)


Und dieses hab ich mal irgendwo entdeckt. Das hat folgende tolle Vorteile:

Sieht aus wie Kraftpapier, und das mag ja schließlich jeder, und du kannst mit Wasserfarben und Buntstiften drauf. Natürlich, laut des Covers, auch mit anderen Medien, aber zum Beispiel Acryl benutze ich ja nicht.
Das "Paint on" gibt's glaaaube ich auch noch mit anderen Farben, aber mindestens in Weiß, ich habe eben nur dieses.
Gibt's auch bei Amazon HIER in A5 für 10 Euro.




Sonstige Materialien


So, nun kommen wir quasi zum Sammelbecken des sonstigen Zeugs ;-)

Stempelreinigerlappen (super Überschrift!)

Eines vornweg: Ich habe keine Ahnung, ob Stempel dringend mit der perfekten Reinigerflüssigkeit gereinigt werden müssen, oder ob mit der ein oder andere Behandlung Stempel früher oder später altern. ICH bin einfach niemand, der die jetzt mega lupenrein reinigt, also, sie sehen eben gebraucht aus, was für mich total ok ist...

Da habe ich, hmm, glaub ich von der lieben Steffi (bei Instagram "chaosmanagerin") mal entweder den Tipp oder ein Probestück bekommen (Ich kann mich kaum erinnern. Ich glaub' nur den Tipp): Bei ihr gab es hin und wieder bei Aldi solche Tücher. Das scheinen Auto-Reinigungstücher zu sein. Die kommen in solchen Plastikdosen, innen ist ein feuchter Lappen in Folie. Sobald man den aus der Folie entfernt und er trocknet, wird er steif (wie das klingt...hihi). Mit Wasser wird er wieder weich.
Und er fühlt sich ähnlich an wie der Shammy von LawnFawn, falls ihr den kennt.

Daraufhin bin ich direkt zum nächsten ATU und fand sowas tatsächlich, für ca. 5 Euro. Ok, das war's mir wert. Und ich nahm den dann aus der Packung und zerschnitt ihn in vier Teile.

Was aber NOCH toller war: Irgendwann entdeckte ich bei Woolworth, dass die 'ne Riesenkiste mit den Dingern für einen Euro haben. Da hab ich – gleich auch als Geschenke für's letzte Basteltreffen – MENGEN gekauft, sodass ich immer noch einen Vorrat von etwa zehn Döschen habe.
Also mein Rat (und deswegen hier kein Link!): einfach immer mal die Augen aufhalten! Vielleicht auch in so Euro-Shops, in der Auto-Abteilung. Die Dinger sind wirklich super. Und wenn man sie so günstig bekommt, tut auch kein bissl weh, die nach nem Monat wegzuwerfen und das nächste Stück anzufangen.

Ich lass die übrigens bei mir auch offen liegen, und vor jeder Bastel-Sitzung renn ich damit kurz zum Wasserhahn :-)


Scheren:

Einige von euch wissen sicher, dass ich meine kleinen Figuren immer sehr gern ausschneide. Andere hassen das oder haben eine Scan'n'cut etc., aber ich mag's total.
Allerdings habe ich keine besonderen Zauberscheren, sondern diese hier.

Ein Zweier-Set von Folia, eine mit Teflon, die super für meine Kleberolle ist, und die andere eben zum Ausschneiden.

Als ich jetzt für euch 'n Link raussuchte, fand ich aber eine, die ich mir wünsche. Meine Mutter hatte früher richtig feine Scheren für Scherenschnitt. Ich glaube, sowas schaff' ich mir demnächst mal an.

Aber erstmal, hier hab ich die gekauft:
Amazon, HIER, 5 Euro (keine Ahnung, warum bei der Produktbeschreibung in Klammern "Spielzeug" steht.. hihi)


Und für sonstige Schneideaktivitäten habe ich 'ne ganz normale Billo-Schere.



Es klebt


So, meine beiden meistbenutzten Klebematerialien: Kleberoller und Kleberolle.

Rolle:

Ja, also, ich glaub', die liebe Christine von Create a smile hat die damals mal entdeckt. Die haben wir von Voelkner, ich kaufe immer gleich vier Rollen und aase damit wirklich total. Ich mach zu 90 Prozent meine Aufleger erhöht, und dann quasi alles, was sich auf der Karte befindet. Aber vier Rollen halten schon eine Weile.
Jetzt das kleine "aber". Denn die letzten beiden Male gab es bei Voelkner eine Verzögerung. Beim ersten Mal nur um einige Wochen, und dazu bekam ich auch nette Hinweis-Mails. Beim zweiten Mal ging von September bis Anfang Februar gar nichts, ohne Infos. Das war ärgerlich. Aber ich vermute, dass das einfach auch an den Herstellern dieser Rolle (Scotch) liegt, und niemand weiß natürlich, was da los ist. Ich hoffe also, die Quelle versiegt nicht ;-)

Aber Christine hat mittlerweile noch eine andere Quelle aufgetan, wo man es zumindest versuchen kann. Hier die wichtigste Link-Sammlung (Denn ich benutzte IMMER den Link, über normales Suchen finde ich diese olle Rolle NIE!).

Voelkner: HIER 4,50 Euro (was 'n echt guter Preis für dieses dicke Ding ist!)

SMDV: HIER auch 4,50 Euro

(Witziger Weise steht bei beiden – Stand heute, Februar 2019 – das Gleiche: "Lieferbar ab 04.04.2019". Wahrscheinlich haben sie dann denselben Lieferanten ;-) Und genau deswegen bestell' ich immer gleich vier Rollen....)



Roller:

Ja, diese kleinen Roller mag ich, weil einfach zu kriegen (bei DM), und sie tun halt, was sie tun sollen. Allerdings habe ich seit kurzem festgestellt, dass sie gegen Ende ihres Lebens schwerer rollern.
Beispiel: Ich nehme die (auch wenn's vielleicht nicht super sauber ist), wenn ich gestanzte Schriften aufkleben will. Ein frischer Roller rollert ganz leicht und mit wenig Vorsicht geht das super. Ein schon fast leerer Roller rollt soooo schwer, dass er mir die halbe Schrift zerfetzt. Für größere Papierstücken geht's natürlich trotzdem noch.
Aber sonst mag ich ihn.

Ach, 1,99 Euro, DM.


Ansonsten habe ich noch diverse Klebesachen die ich so benutze.
WENN ich mal Flüssigkleber nehme, dann den von Tombow (wie wahrscheinlich alle), denn der trocknet schön schnell.

Zum Aufkleben von Pailletten nehme ich "Ranger Multi Medium Matte", weil das durchsichtig trocknet.
Ca. 3 Euro, kl. Fläschen, zum Beispiel HIER.



Stempel-Hilfen

So, ich habe laaaange gedacht, ich brauch sowas nicht. In meiner Logik habe ich immer gemeint, wenn ich zum Beispiel auf eine Karte stempele und dann den Abdruck versaue, kann ich rückwirkend ja doch nicht das Misti-Tool benutzen.
Aber irgendwann wurde ich schwach und mittlerweile liebe ich es! Wiiirklich! Zum einen habe ich mir angewöhnt, einfach wirklich rechtzeitig das Ding zu benutzen, eben wenn ich auf eine fertige Karte noch was stempeln möchte und es nicht versauen will. Aber unerwarteter Weise nehm' ich das jetzt auch iiiimmer zum ganz normalen Stempeln. Denn tatsächlich macht es einen Unterschied, ob man die Motive mehrmals stempelt, dann werden die Abdrücke einfach echt besser!!!

Noch ein Tipp von der weisen Anni (den ich selbst nicht beherzige ;-) ): Sie stempelt etwas, lässt die Stempel in Position. Dann coloriert sie. Buntstifte zum Beispiel übermalen ja meist auch sichtbar die Linien, und da die Stempel aber noch im Misti sind, kann sie exakt nochmal passgenau über die Motive stempeln.
Das geht natürlich nur, wenn man dann nicht das Papier zerschneidet, weil es sich dann besser malt,  oder wenn man gestempelte Reste aufbewahrt und diese später ausmalt.. nun ja.. aber der Tipp an sich ist klasse ;-)

So, jetzt gehört das Misti leider zu den etwas teureren Modellen, und da ich nur das kleine habe (ne? -Ihr erinnert euch, ich dachte, ich brauch' das nicht...) hab ich jetzt doch ein größeres haben wollen, manche Projekte erfordern das eben doch. Dann habe ich mir das Tonic Studio Tim Holtz-Ding gekauft. Das hat auch den Vorteil, an den Seiten offen zu sein – und man könnte sogar noooooch größere Projekte reintun.

So, beide haben auch die Möglichkeit, Cling-Stamps (also die etwas dickeren Gummistempel) zu stempeln. Beim Tonic kann man den Deckel drehen und hat eine andere Höhe, beim Misti kann man eine Moosgummi-Matte herausnehmen (und DAS hat mir auch nach Ewigkeiten mal die Anni verraten).....
Allerdings finde ich, dass es sich auf dem Misti gerade wegen dieser Gummi-Matte irgendwie angenehmer stempelt als auf dem Plastik-Untergrund des Tonic-Dingens. Und da sind die Abdrücke schöner. Glaub' ich. Kann ich mir aber auch nur einbilden ;-)

Das Misti-Tool, das es, glaub ich, mittlerweile in türkis gibt, hab' ich bei Amazon jetzt gar nicht gefunden. Ich meine, da hat bereits das kleine ca. 50 Euro gekostet. Aber das Tonic Studio Tool gab's da: HIER , 25 Euro.




Windradfolie

Vielleicht habt ihr schon öfter bei mir in Videos gesehen, dass ich mir selbst aus Stanzen Stencils bastel'? Einfach in diese Windradfolie stanzen, mit Waschi-Tape bestücken, damit man die durchsichtigen Dinger auf dem Tisch wiederfindet, fertig. Außerdem nehme ich diese stabile Folie gern für selbstgemachte Stempelsets (Ich bin da voll frevelhaft und durchsuche hin und wieder alle Sets, sammle die besten "allgemeinen Geburtstagswünsche" raus und stelle mir eigene Sets zusammen. Das mache ich damit dann. Oder wenn ich bei Wipercards, Pop-up-Box-Karten etc.  kleine Elemente quasi "fliegend" anordnen will, nehme ich kleine Streifen dieser Folie.).

Gibt's bei Amazon HIER für rund 14 Euro.




Gel-Pens

Wozu man die brauch'? Um bei fertig colorierten Motiven so Lichtstellen einzuzeichnen. Oder um übermalte Ränder zu vertuschen ;-)

Ich weiß, dass ich zu meinen Anfängen, glaube ich, zwei verschiedene Gel-Pens hatte, die einfach nicht gut funktionierten. Also habe ich das wieder aufgeben mit den blöden Gelstiften. Und wie schon bei den Buntstiften und dem Aquarell-Papier erwähnt: Manchmal muss man einfach die Komponenten tauschen anstatt aufzugeben. Da hilft's, wenn man liebe Freunde hat, die mit einem das Hobby teilen. Da kann man immer mal kleine Umfragens starten à la "Was nehmt ihr eigentlich für....?"
So kam ich auch zu diesen weißen Gelstiften. Der Gelly Roll. Den gibt es in drei Größen, 5, 8 und 10. Ich hatte erst nur den 8er, und beim Nachkaufen dachte ich, ich nehme mal alle. Aber tatsächlich ist der 8er der Beste.
Und dazu empfahl' mir (wieder mal) Anni den schwarzen Glaze! Denn mir fiel auf, dass ihre Tierchen auf Karten immer eine glänzende und leicht erhabene Nase oder Augen haben. Der Grund: Sie malt am Ende einfach noch mit diesem Glaze-Stift drüber. Das ist so einfach, aber so ein nettes zusätzliches Detail. Muss man nur dran denken ;-)

Gekauft hab' ich die alle letztens bei Cultpens:

HIER, ca. 2 Euro pro Stück.

Wie gesagt, achtet auf die Größen und darauf, dass der Schwarze auch "Glaze" im Namen hat. Sonst ist er nur ein schwarzer Gelstift ;-)

HIER der Link zum Glaze (den es auch in verschiedenen Farben gibt).





Super-Radierer

Dieses Schätzchen habe ich (oder wir) bei unserem letzten Basteltreffen von der lieben Maike geschenkt bekommen. Der waberte schon als Gerücht durch unsere Schnatter-Gruppe, immer mal fragte einer danach. Na ja, ich dachte nicht, dass ich ihn brauche. Jetzt liegt er griffbereit und ist zur Korrektur jeder Schandtat stets bereit ;-)

Der kann nämlich in, ich sag mal, 70 Prozent der Unfälle, wenn du 'n bissl geschmiert hast, dein Projekt retten. Ok, er kann nicht zaubern. Aber er hat mir schon oft das Heulen erspart ;-)

Ca. 3 Euro, zum Beispiel HIER.



Lieblingsshops


Ich wollte den Punkt gar nicht erst anführen, wegen Werbeproblematik und so. Aber gut, los geht's.

Deutschland:

1. Create a smile
Natürlich nenn' ich die, denkt ihr, weil ich da ja im Design-Team bin. Aber das ist eine der wenigen deutschen Firmen, die – übrigens als 1,5-Mann-Unternehmen – selbst süße Motive (und vieles) mehr entwirft. Tolle Qualität, durchdachte tolle Sets. Und irgendwie begleite ich CAS schon seit seiner Geburt, und mein Herz hängt einfach dran.

2. Dani Peuss
Die nenne ich nicht nur, weil ich dort für ihre Klartextstempel-Reihe auch im Design-Team bin/war. Seit meinen Anfängen habe ich irgendwie schon immer dort mein "sonstiges Zeug" gekauft! Und wat der Bauer nicht kennt.. ne? Also ein Online-Shop für alle möglichen Bastelmaterialien.

3. Stempelküche
Da ist zwar Stand jetzt immer noch Babypause, und ich weiß nicht wirklich, ob und wann es dort weitergeht. Aber Caro hat von den – ich sage mal – "Top 5" US-Firmen immer die neuesten Releases.

4. Stempelbar in Berlin
Kleiner und traditionsreicher Laden in Berlin. Wenn ihr in der Stadt seid, unbedingt reinschmökern. Und da gibt's nicht nur die guten, alten Holzstempel, sondern immer auch neueste Stempel und vor allem neueste Stempelkissen, Cremes, Zeugs, na was eben immer alles so neu auf den Markt ploppt. Und ihr findet sie auch online und auf vielen Messen.

5. Mennys Bastelshop
Den haben wir vor einer kleinen Weile entdeckt, und irgendwie ist das immer eine super Quelle für tolle Firmen, die nicht unbedingt "Top 5" sind, wie zum Beispel Hello Blue Bird oder so. Top 5-Zeug gibts natürlich auch ;-)

International

6. Seven Hills Craft
Keine Ahnung, wie es nach dem Brexit weitergeht, aber hier kaufe ich sonst immer alle neuen Releases. Da kann man sich fein einloggen, eine Wunschliste führen, wo man die Dinge sammelt, die man haben will, die aber vielleicht grad out of stock sind... und Tara versucht auch immer, alles so fix wie möglich zu verschicken.

7. Simon Says Stamps
Das ist der, soweit ich weiß, größte Bastel-Shop der USA. Da gibt's echt fast alles! Zusätzlich gestalten sie auch eigene Stempel, es gibt Aktionen wie den STAMPtember, wo sie gemeinsame limitierte Designs mit anderen Herstellern anbieten etc. Nachteil: Die Lieferung dauert eeecht 'ne Weile, und wenn du Pech hast, landet's im Zoll. Da bestellt man vielleicht so einmal im Jahr, schön mit ein paar Freundinnen zusammen ;-)

So, das war's. Die Links zu den Papierhändlern, Ebeling und Cultpens etc hab ich ja im Post verteilt ;-)
Und natürlich gibts noch jeeede Menge andere Shops, auch deutsche, aber irgendwie ist das ja eine Liste mit MEINEN Lieblingsshops :-)

Und das war auch mein ganzes Material. Distress Inks und so hab ich bisher ausgelassen, das ist ja nix, was...., na ja, da gibt's nicht wie bei Aquarell-Papier jede Menge Alternativen. ;-)

Ich hoooffe, der Post macht euch Freude, hilft vielleicht sogar, oder man guckt später mal nach, weil man erst JETZT die Windradfolie braucht oder so. Ich verlinke das ganze Ding oben unter "Für Dich", damit es immer schnell auffindbar ist.
Und wenn ihr noch weitere Fragen habt – ich kann den Post hier ja jederzeit erweitern ;-) Schreibt's mir einfach in die Kommentare!

Puh, aufwändigster Post ever ;-)

Viel Freude,

eure


Kommentare:

  1. Ich liebe den Stempelreinigerlappen... und ich muss beim Reinigen immer an dich denken.... Danke für deinen Megapost!

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    1. dass jemand beim Putzen an mich denkt hat ich mir auch nie träumen lassen... hihi

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  2. Vielen Dank für deine Zusammenstellung und die ganzen Links. Die Stempelreinigerlappen werde ich auf jeden Fall ausprobieren. Davon habe ich bisher noch nichts gehört.
    Ich werde sicher, wie du schon selbst gesagt hast, noch öfter auf den Post zurückgreifen, wenn ich wieder am grübeln bin, was wohl die geeignete Materialkombination für eine Technik ist.


    Vielen Dank und LG Grejtna G.

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    1. Bin gespannt wie der Lappen dir gefällt. Und wie gesagt, ich übernehme dann aber keine Garantie für schimmelnde Stempel oder so ;-) ich mags nur eben viel lieber. Vorher hab ich nur so Babytücher oder Feuchttücher benutzt....

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  3. Cooler Post, vielen lieben Dank!!! Ich werde auch den Stempelreinigerlappen zu ergattern versuchen :-)
    Für Aquarellpapier kann ich noch die Eigenmarke von Gerstaecker empfehlen, da gibts nen großen Block (etwas größer als Din A 4) mit 100 Blatt in 300g-Qualität für um die 10 Euro... allerdings sehr strukturiertes Papier, also eher für Hintergründe als zum drauf Stempeln, aber auch letzteres geht, man braucht halt dann mal 2 Abdrücke.
    Ganz durchscheinende (flüssige) Aquarellfarbe, die NICHT die Stempellinien überdeckt, gibt's von Dr Ph. Martin's! Die ist sooooooo schön!
    LG, Kat

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    1. ahh super, guck ich mir mal an :-) dank dir!
      Oder, ich tausche Lappen gegen Aquarellpapier ;-)

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  4. Grosses Blogpost-Kino! Vielen Dank, auch als "alter Hase" ist das total spannend!
    Drücker aus der Schweiz, Nikki

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  5. Das ist ja eine tolle Liste. Ich werde sicher oft darauf zurückgreifen. Vielen, vielen lieben Dank dafür!!!

    Eine schöne Stempelwoche,
    Marianne

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    1. Super gern. Viel Spaß damit und viele. hilfts iiiiiiirgendwann

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    2. Ganz bestimmt. Und ich werde dabei immer an Dich denken und positive Schwingungen senden. ;)

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  6. Super Post, danke für die Arbeit.
    Einen großen Teil der beschriebenen Artikel benutze ich bereits auch. Kleiner Tipp: Bei dem EK Success Powder Tool hatte ich die gleichen Probleme. Da habe ich einfach die alten Borsten rausgezogen und durch einen preiswerten Borstenpinselkopf ersetzt, natürlich etwas gekürzt.

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    1. wo bekommt man denn so einen passenden Borstenpinselkopf? Oder operierst lud as von irgendwelchen Pinseln ab? Obwohl ich sagen muss, das "einpinseln" find ich grad sehr gut. So ist wirklich alles schön dick eingepudert....

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  7. Mega! So nützlich und so interessant zu lesen! Und auch kurzweilig, weil gut geschrieben :)
    Ich gehe gleich mal auf die Suche nach den tollen Papieren, vielen Dank für die Empfehlungen!
    Liebe Grüße - Nina

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    1. Ach das freut mich ass es nützlich UND unterhaltsam ist ;-) Dankeschön

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