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Weihnachtsessen

Hallo Ihr Lieben,

jetzt war hier ein paar Tage Funkstille, und das OBWOHL ich gerade Urlaub habe. Das lag daran, dass am Freitag bei mir unsere Mädchen-Weihnachtsfeier statt fand und ich bis dahin noch alle alle meine Kekse backen wollte, das Haus aufräumen musste, und und und (natürlich hatte ich dabei Hilfe!). Und am Wochenende hatten wir Besuch. Aber jetzt gibts hier wieder einiges zu sehen.

Heute geht's um das Weihnachtsessen.
Gott sei dank hab ich den Freund, denn er LIEBT es irgendwas fleischiges im Ofen zu machen (und auf dem Grill natürlich). Denn so ist das Wichtigste schon in guten Händen.
Ich kümmerte mich dann eher um den optischen Genuss ;-)
Dafür gabs von Mutti die gute Tischwäsche, die guten Teller von mir und ein paar kleine Leckerlies als Deko.

Die Fotos sehen jetzt nicht aus wie in einem Magazin, und der Tisch war in echt natürlich 1000 Mal schöner, aber ich hab mich gefreut und die Mädels fühlten sich glaub ich auch sehr wohl. 




Diese Rocher mit Flügeln sind mir bei Pinterest begegnet, nur hab ich die Flügelchen nicht so gut hinbekommen. Obwohl ich sogar dann Flügel gegoogelt habe. Aber, naja, man sieht, was es sein sollte ;-) UND es sieht aber auch aus wie der Schnatz von Harry Potter (da ich das nie gelesen habe weiß ich nicht, wie "Schnatz" geschrieben wird...haha)
 Und es gab diese kleinen tags mit Schoko-Schneemann :-) Bin jetzt total im Tag-Fieber :-)
So, und morgen zeig ich Euch dann meine Weihnachtsplätzchen... naja, man sieht sie ja schon auf dem Foto ;-) aber morgen dann EN DETAIL ;-)

Eigene Ernte

Huhu.....

heut zeig ich Euch was, was ich selber totaaal schön finde :-) Unsere erste eigene Marmelade.

Wie vielleicht schon erwähnt haben wir ja zwei Apfelbäume auf dem Grundstück. Leider sind die nicht soo lecker, dass man sie sofort essen kann, und selbst dann wär ich eh nicht so der große Apfel-Freund.
Aber mein Cousin hat mir vor kurzem von einem Marmeladen-Rezept erzählt, was selbst mir schmecken könnte :-)
Also habe ich zum ersten Mal unsere Äppel nicht nur aufgesammelt und in die Tonne geworfen, sondern auch ein paar gute rausgesammelt, und damit Marmelade gemacht :-)

Und eigene Etiketten :-)
Bei meinem ersten und letzten Marmelade-Versuch hatte ich die noch ANGEKLEBT und sie waren dann irgendwann abgefallen. Jetzt hat der Freund mir bei Amazon ein 100er-Pack Etiketten-Papier in einem Stück (also keine vorgeschnitttenen Formen) bestellt und dann hab ich mir die selbst gestaltet und zugeschnitten.
Sind auch bis auf eine schon alle verschenkt und ich muss driiingend neue machen.....

Und da ich trotzdem noch nicht der große Apfel-Freund bin freue ich mich schon wahnsinnig drauf, dass unsere ganzen Beeren (Brom-, Him-, Stachel-, Johannes...) endlich in Fahrt kommen :-)


 Wer wissen will, was "Lemnitzer" Marmelade ist? Das ist eine Mischung unserer beider Nachnamen ;-)


 Und weil die Marmelade so ungewöhnlich aussieht, hab ich oben nochmal den Hinweis vermerkt, dass es kein Apfelmus ist ;-)
Obwohl man, wie ich so hörte, die auch gut so löffeln kann :-)

Frohe Ostern

Auf die Schnelle hab ich noch als Oster-Mitbringsel für die Omili ein paar Osterkekse gezaubert...
Limette-Kokos-Kekse. Und das, was wie Schoko-Hase aussieht, ist nur brauner Zuckerguss :-)

Euch alles wünsche ich fröhliches Suchen!




Heute österts in der BZ

Ui, da bin ich jetzt aber mächtig stolz und mächtig froh, dass es jetzt "vorbei" ist. Vor ungefähr 6 Wochen fragte mich meine Sonntags-Redakteurin, ob ich nicht für die BZ am Sonntag was basteln mag. Im ersten Moment hab ich "nein" gesagt, weil ich dachte, das wird nicht "magazinig" genug. Am nächsten Tag hab ich mich bei ihr beschwert, weil ich wegen ihr nicht schlafen konnte. Ich habe nämlich 1000 Ideen gewältz! Am Ende hatte ich mehrere Ideen und die Wochen über fleißig vorbereitet, geknipst und 2 mal gebacken (einmal hatten dann auch die Kollegen was davon). Und am Ende, nämlich heute, bin ich dann in der Zeitung und mächtig stolz!
Und so sieht das ganze aus... aber wer natürlich noch an einem Kiosk (in Berlin und Brandenburg) vorbei kommt, kann geeerne auch die echte BZ kaufen :-)


Und weils ja auf der Doppelseite nicht sooo viel Platz gab hier von mir nochmal die "Longversion" :-)

Osternester


Rezept:


Für den Teig
4 Eier
250 g Zucker
200 ml Öl
200 ml Flüssigkeit (Wasser, Zitronensaft, nach Wunsch)
Schalen v. 3 Zitronen
1 Pck. Backpulver
300 g Mehl

Für die Deko:
100 g Kokosraspeln
Puderzucker, Zitronensaft
Zuckereier (ich empfehle die Oster-Eier von Milka, die
sind nicht nur aus Zucker, sondern aus richtiger Schoki )
Fondant (im Handel erhältlich),
Speisefarben, vorallem viel Grün


So gehts:

Ofen vorheizen (180°C).
Eier und Zucker dick cremig rühren, Öl und Flüssigkeit (Wasser u. Zitronensaft) hinzugeben.
Mehl, Backpulver, geriebene Zitronenschale hinzufügen.
Teig in Muffinförmchen geben, bei 180 Grad (Umluft) ca. 15-20 Minuten backen,
Stäbchenprobe.
Puderzucker und Zitronensaft zu Zuckerguss rühren. Muffin bestreichen. Kokosraspeln mit Lebensmittelfarbe grün färben, Muffin darin tauchen.
Fondant mit Lebensmittelfarbe einfärben und nach Lust und Laune Figuren formen
In Muffin ein Loch machen, darin als Klebemasse nocheinmal Zuckerguss geben und
Fondant-Figuren und Zuckereier einsetzen.

Ein Nest für die großen

Ein Nest für die Kleinen

Tisch-Deko

Häschen-in-der-Grube-Karte


Fingerabdruck-Karten


Und ein großes Danke noch an alle fleißigen Eier-Ausbläser... ich hab mein Bestes gegeben, aber die lassen sich einfach nicht schön bestempeln. Aber so hatte ich viel Eier zum üben, seid nicht traurig!!









Geburtstags-Schmaus

Der Freund hat am Wochenende Geburtstags gefeiert und hat komplett die Regie über den Speiseplan übernommen. Sonst wälze ICH immer Kochbücher und mache laaange Einkaufslisten (am Computer, schön sortiert nach Abteilungen vom Supermarkt, naja, so ungefähr) und dieses Mal hat ER alles ausgesucht. Mit der Kuchenauswahl war ich ja erst nicht sooo glücklich. Der Rübli-Kuchen war mir zu simpel. Ein Rührkuchen eben. Na toll! Und der Apfel-Kuchen, na, ich steh eben nicht so auf Apfel... Nur der Schoko-Käse-Kuchen hat mich angemacht. Schließlich hab ich nicht oft Gelegenheit zu backen, und da sollte es auch ordentlich was hermachen. Aber, ich muss sagen, ich fands total toll und die Gäste haben sich auch gefreut. Wer weiß, drei dicke Sahnetorten hätten ihnen wohl dann auch schwer im Magen gelegen. Also, hier meine Werke...

Dieses "Schwarze Loch" hab ich aus dem Back-Buch meiner Lieblings-Autorin Marian Keyes (nein, ich habe keine Backlieblingsautorin, die Dame schreibt normalerweise richtige Bücher). Und das war nicht nur ein schnödes Rezept, sie hat das auch ganz putzig beschrieben. Und den Kuchen mach ich auf jeden Fall nochmal, z.B. wenn ich dann Geburtstags habe und bei den Kollegen Eindruck schinden will :-)

Hier das Rezept:

 "Schwarzes Loch" - Chocolate Cheesecake


Für den Boden:
100 g dunkle Schokolade (Kakaoanteil 70%)
50g Butter
200 g Butterkekse
Schokolade schmelzen. Kekse zerkleinern. Butter schmelzen. Alles verrühren und in den Boden und an den Rand einer Springform drücken. Eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Für die Masse:
200 g dunkle Schokolade (70% Kakaoanteil)
200 g  Mascarpone
200 g Frischkäse, Doppelrahmstufe ("Denk dran, du ruinierst dir sonst den Kuchen") 
50 g Puderzucker
2 Eier
1 Teelöffel Vanilleextrakt
1/4 Teelöffel schwarzer Pfeffer ("ich weiß, das klingt komisch, aber vertrau mir")
150 g Créme Double

Schoki schmelzen, abkühlen lassen. Ofen auf 170 °C vorheizen.
Mascarpone, Fischkäse, Zucker, Vanille und schwarzen Pfeffer kräftig verquirlen. Créme Double dazugeben, weiterrühren. Dann die abgekühlte Schokolade hinzugeben, rühren und auf den Keksboden füllen. 40 Minuten backen, danach ausschalten, aber den Kuchen noch im Ofen lassen,
mindestens 2 Stunden, ab besten über Nacht. 
Vor dem Verzehr mindestens 6 Stunden lang in den Kühlschrank.  

Der Apple-Pie. Sah mir die ganze Zeit voll trocken aus (hab auch erst am Kaffee-Tisch gelesen, dass ich da noch hätte Milch draufstreichen sollen....) aber der war innen totaaal saftig und lecker!

Und der Rübli-Kuchen mit seinen kleinen Freunden... naja, war halt n Rüpli-Kuchen
(mit P oder B?? ich kann mich nicht entscheiden...)

Und dann das Abend-Essen. Hätten wir nicht allen Gästen noch die Reste aufgezwungen, würden wir in 
5 Tagen nicht mal mehr durch die Tür passen. Also, es war sehr reichlich. Oder, hmm, ich könnte auch behaupten es waren 30 Leute da....
Aber lecker wars!





Meine erste Marmelade

Endlich hab ich mich mal getraut: Marmelade kochen!
Grundsätzlich bin ich nicht so der Erdbeer-Freund (Eis-bäh, Bonbon-Bäh) aber in selbst-gekochter Marmelade erfreut sie meine Zunge. Als Spielkamerad gab ich ihr zum einen Rharbarber und zum anderen Banane. Jeweils halb und halb, dazu 1:1-Gelierzucker.
Mein erster Versuch ging schief, da ich über die Bedeutung 1:1 und 1:2 und 1:3 nicht richtig nachgedacht habe und die "500 Gramm 1:2" aus dem Rezept durch 500 Gramm 1:1 ersetzt habe, aber bei 1Kg Obst geblieben bin. Jetzt bin ich schlauer. Aber ich konnte diesen ersten Versuch auch retten: Einfach alle Gläser wieder öffnen, neu aufkochen mit weiteren 500 Gramm 1:1-Gelierzucker und dann war alles gut.
Und dann passierte noch ein Unglück: Bei der Bananen-Fuhre hab ich die Begeisterungsfähigkeit einer Banane unterschätzt und schneller als ich reagieren konnte tobte sie aus dem Topf heraus. Den Herd habe ich dann eine Woche lang immer mal wieder geschrubbt und jetzt sieht er wieder aus wie neu... Aber das blöde ist: Die Erdbeer-Bananen-Marmelade schmeckt mir gar nicht. Die meiner Schwiegermutter fand ich viel leckerer, aber sie mochte meine auch. Tja, die Geschmäcker sind verschieden.